ZUCKERKRANKHEIT

Die mit der Nahrung aufgenommen Zuckerarten ebenso wie die Stärke werden nach ihrer Umwandlung im Organismus in der Leber oder in der Muskulatur gespeichert.
Je nach Bedarf werden sie aus diesen Speichern in das Blut abgegeben.

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Den ungestörten Ablauf dieses komplizierten Stoffwechselvorganges regelt der von der Bauchspeicheldrüse produzierter Wirkstoff Insulin.
Bei der Zuckerkrankheit wird von der Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin produziert.
Die Leber ist nun nicht mehr in der Lage, ihre Speicherfunktionen zu erfüllen.
Damit steigt der Zuckergehalt des Blutes. Hündinen erkranken häufiger als Rüden.
Meist sind es ältere und gut genährte Tiere.
Die auffallensten Krankheitserscheinungen sind der ungewöhnliche Durst, eine schlechte Heilung von Wunden, Neigung zu Hauterkrankungen und eine gewisse Bewegungsunlust.
Bei fortgeschrittener Erkrankung entwickelt sich oft eine beidseitige Linsentrübung.
Die Diagnose kann ihr Tierarzt leicht durch die Bestimmung des Blutzuckergehaltes stellen.