MAGENDREHUNG

Bei dieser seltenen aber lebensbedrohlichen Erkrankung, von der vorwiegend große Hunderassen betroffen werden, kommt es zu einer plötzlichen Drehung des Magens um seine eigene Achse.
Im wesentlichen ist die Krankheitsentstehung von dem Füllungszustand des Magens abhängig, d.h. unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme und bei anschließender lebhaften Bewegung des Tieres ist die Gefahr einer Magendrehung am größten.

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Die Symptome sind heftige Bauchschmerzen und erfolglose Brech- und Würgebewegungen.
Durch die Abschnürung entwickelt sich im Magen eine erhebliche Gasansammlung, die in kurzer Zeit eine starke Auftreibung des Bauches zur Folge hat.
Da auch die Blutzufuhr zum Magen unterbrochen wird, ergeben sich schwere Kreislaufstörungen.
Das Schicksal des Hundes ist vom raschen und entschlossenen Handeln seines Besitzers abhängig.

Nur innerhalb der ersten 4 bis 6 Stunden bietet sich eine Aussicht, dass der Hund durch einen tierärztlichen Eingriff gerettet werden kann!