BISSVERLETZUNGEN

Bißverletzungen als Folge von Raufereien werden sowohl beim Hund als auch bei der Katze meist unterschätzt.

Häufig liegen keine sichtbaren, schweren Verletzungen wie zB. eine eröffnete Bauchhöle, massive Blutungen, … u.s.w. vor.

Durch diese Fehleinschätzung unterbleibt sehr oft eine fachgerechte Wundversorgung und es kommt nicht selten zu großflächigen Eiterungen, mit der Gefahr einer schweren Allgemeininfektion.
Jede Bißverletzung ist grundsätzlich als infiziert zu betrachten!
Mit dem Biß gelangen eine unzahl von Keimen in dieWunde und je geringer die Blutung ist, umso eher kann es unter der Haut zu bedenklichen Eiterungen kommen.
Damit es nicht so weit kommt sollte jeder Tierbesitzer möglichst rasch, d.h. innerhalb von 6 Stunden tierärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

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