DARMVERSCHLUSS

Unter einem Darmverschluß versteht man eine teilweise oder vollständige Verlegung des Darmes, die ohne tierärztliche Hilfe tödlich endet.
Es gibt verschiedene Anlässe, die zu einem Darmverschluß führen können.

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An erster Stelle stehen Fremdkörper, wie Gummibälle, Kastanien, Steine,…. .
Zu den weiteren Ursachen eines Darmverschlusses gehören Darmeinstülpungen.
Hierbei stülpt sich ein Darmabschnitt in den sich anschließenden Darmteil hinein.
Drei nicht zu übersehende Krankheitserscheinungen lenken den Verdacht auf einen Darmverschluß und erfordern, dass der Hund umgehend in tierärztliche Behandlung gelangt:

1.  völliges Verweigern der Nahrungsaufnahme
2.  häufiges Erbrechen
3.  kein Stuhlgang

In den ersten Stunden nach der Entstehung der Darmverlegung kann noch der hinter dem Verschluß befindliche Kot entleert werden.
Er nimmt zum Schluss noch eine schleimige Beschaffenheit an.
Häufig bestehen Bauchschmerzen, so dass der Hund unruhig wird, öfters das Lager wechselt oder auch winselt.
Das Ansteigen der Körpertemperatur, pochender Herzschlag und Mattigkeit sind Zeichen dafür, dass eine Vergiftung des Organismus durch die Darmfäulnisprodukte eingetreten ist oder sich eine Bauchfellentzündung entwickelt hat.

Jetzt ist größte Eile geboten, wenn das Tier mit tierärztlicher Hilfe noch gerettet werden soll.